Zweigverein Kassel     

 

Veranstaltungskalender von März bis November 2017

Vorträge, Gespräche, Führungen, Tagungen und Exkursionen

Änderungen vorbehalten

Falls ein Vortrag geändert oder verschoben werden muss, bzw. die Räumlichkeiten sich ändern, werden wir das auf dieser Seite bekannt geben und auch die hiesige Presse (HNA) um entsprechende Veröffentlichung bitten.

Bitte beachten Sie:
-  die wechselnden Veranstaltungsorte,   
-  die Informationen in der Tageszeitung und
-  den Beginn unserer eigenen Vortragsveranstaltungen um 19.00 Uhr


Mittwoch, 15. Februar 2017, 19.00 Uhr, Kassel, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Mitgliederversammlung des Zweigvereins Kassel mit Vorstandswahlen
Die Tagesordnung wurde unseren Mitgliedern mit Schreiben vom 12. Dezember 2016 übersandt.

Anschließend: Vorstellung Jugendprojekt

 

Donnerstag, 23. März 2017, 18.30 Uhr, Hessisches Landesmuseum, Kassel, Brüder-Grimm-Platz 5

Führung mit Frau Dr. Martina Lüdicke, „Keine Geschichte ohne Menschen“ – der volkskundliche Ansatz im Hessischen Landesmuseum Kassel, Ebene 3 „mitten im Leben“

 

Mittwoch, 19. April 2017, 19.00 Uhr, Kassel, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Wissenschaftlicher Unterhaltungsabend zum Thema „Herausforderungen familiärer Beziehungen
– Drei Fallbeispiele hessischer Geschichte (17.-19. Jahrhundert)“

Es referieren drei Doktorandinnen von Frau Prof. Dr. Anne-Charlott Trepp, Universität Kassel:

  •  Sophie Ziegler: „Treuer Vetter und gehorsamer Sohn – treueste gehorßame Tochter biß in toht“ Das Landgrafenpaar Georg II. und Sophia Eleonora von Hessen-Darmstadt in Beziehung zum Dresdner Hof zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
     
  •  Katharina Klemm:"Aus dieser betrübten welt ab gefordert" Vom Umgang der pietistischen Fürstin Benigna von Solms-Laubach mit dem Tod naher Angehöriger.
     
  •  Nancy Zschocke:„Traue nicht jedem „Hosenträger“ Die Kaufmannsfamilie Wilhelm Schubert zwischen bürgerlichem Anspruch und sinnlicher Lust am Beginn des 19. Jahrhunderts.

 

Sonntag, 7. Mai 2017, 14.–15.00 Uhr, Kassel, Brüder Grimm Platz am „Ich“-Denkmal
(bei schlechtem Wetter Eingangshalle des Landesmuseums)

„Literaturland Hessen - Tag für die Literatur 2017“
Dieses Festival wird von hr2-kultur koordiniert, vom Ministerium f. Wissenschaft u. Kunst gefördert und vom Hess. Literaturrat e. V. unterstützt.
„Requiem für eine romantische Frau“, Auguste Bussmann und Clemens Brentano - Ein Drama der Kasseler Romantik am historischen Ort.
Karl Hermann Wegner berichtet über die Kasseler Zeit der beiden und Sabine Köttelwesch liest aus den Briefen der Verliebten und dann zankenden Eheleute

 

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:00-19:30 Uhr, Hessisches Landesmuseum Kassel

Frau Dr. Antje Scherner lädt die Mitglieder des Geschichtsvereins ein zu ihrer Veranstaltung „Werkstatt Geschichte: Landgraf Carl von Hessen-Kassel“. Die neue Veranstaltungsreihe „Gesprächskultur“ im Hessischen Landesmuseum soll ein Diskussionsforum unter anderem zu Fragen der hessischen Landesgeschichte schaffen. Die „Werkstatt Geschichte“ richtet sich an alle historisch Interessierten, Geschichtslehrer, Studierende und Heimatforscher. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Gästen sollen Themen des Museums, aber auch Aspekte, die dort nicht vorkommen, diskutiert werden, wobei Wortbeiträge der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht sind.Am 18. Mai steht Landgraf Carl als Barockfürst und Politiker im Zentrum. Als Fachmann hat Prof. Dr. Holger Gräf vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg sein Kommen zugesagt.
Bitte beachten Sie auch die Angaben in der Tagespresse in den Tagen vor und am Tag der Veranstaltung. Eintritt: 6 Euro (ermäßigt 4 Euro)

 

Donnerstag, 1. Juni 2017, 18:30 Uhr Hessisches Landesmuseum, Kassel, Brüder-Grimm-Platz 5

Führung mit Frau Dr. Antje Scherner Vom Kunstwerk zur Landesgeschichte. Hintergrundgespräch zur Konzeption der neuen Dauerausstellung „Aus der Schatzkammer der Geschichte

 

Donnerstag, 22. Juni 2017, 18.30 Uhr, Hessisches Landesmuseum, Kassel, Brüder-Grimm-Platz 5

Führung mit Frau Dr. Irina Görner „Ein Rundgang durch 300 000 Jahre hessische Vor)geschichte“ oder „Unter unseren Füßen – Die vorgeschichtliche Entwicklung Nordhessens“

 

Sonnabend, 9. September 2017, Exkursion nach Marburg

zum „Tag der hessischen Landesgeschichte“ und zur Ausstellung im Landgrafenschloss
„Bildungsereignis Reformation“ (6.5. bis 31.10.2017). Am „Tag der Landesgeschichte“ spricht Prof. Dr. Wolf-Friedrich Schäufele im Landgrafensaal des Staatsarchivs über
Die Universität Marburg und der reformatorische Bildungsauftrag
Zur eventuellen gemeinsamen Fahrt nach Marburg bitten wir interessierte Teilnehmer um Anmeldung:
Büro von Waitzische Dienstleistungen, Frau Hebeler:
Tel. 0561/707980, Email: Hebeler@vwd-kassel.de

 

Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. September 2017: Staatsarchiv Marburg

„Reformation der Kirche – Reform der Bildung“
Wissenschaftliche Tagung der Universität Marburg und der Historischen Kommission für Hessen

 

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Prof. Dr. Martina Sitt, Universität Kassel: „In Kassel den Werken Heyds begegnen ein Spaziergang mit unerwarteten Hintergründen”.

Vortrag und Buchvorstellung („Die Kasseler Hofbildhauer Heyd eine Annäherung.
Ludwig Daniel Heyd (1743-1801) und Johann Wolfgang Heyd (1749-1798)”.)

 

Freitag, 27. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Hörsaal der Uni Kassel, Campus Wilh. Allee 71-73, Eingang C

Friedrich von Waitz: „Ein Kasseler Theatrum Naturae et Artis im Sinne Gottfried Wilhelm Leibniz?“ Neue Aspekte zur Akademie-Frage in Hessen-Kassel um 1700.
Gemeinsam mit Kurhessischer Gesellschaft f. Kunst u. Wissenschaft

 

Donnerstag bis Freitag, 2. und 3. November 2017, Kunsthochschule Kassel, Menzelstr. 13

Öffentliches Kolloquium mit der Kunsthochschule Kassel, Prof. Dr. Martina Sitt:
Die Kasseler Kunstakademie - Diskurse aus der Gründungsphase vor 240 Jahren”

 

29. November 2017, 19.00 Uhr, Kassel, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Prof. Dr. Holger Ehrhardt: „Unbekannte Märchenbeiträger der Brüder Grimm“.
Neben der Marburger Märchenfrau hat Prof. Ehrhardt inzwischen noch zwei weitere unbekannte Quellen identifizieren und ihren soziokulturellen Hintergrund aufklären können

 

Hinweisen möchten wir gerne auf einen Vortrag, den der Zweigverein Homberg anbietet:
Freitag, 27. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien, Homberg

Festvortrag von Frau Prof. Dr. G. Schneider-Ludorff:
„Philipp der Großmütige, der selbstbewusste Fürst der hessischen Reformation“
und auf die Ausstellung „Mit dem Glauben Staat machen“ vom 23.10.2017 bis 03.11.2017
 


Hinweis vorab auf unser Programm 2018:

Vortragsprogramm begleitend zur Landgraf-Carl-Ausstellung  vom 16. März. bis 1. Juli 2018) im Museum Fridericianum


Vorträge und Exkursionen in der Volkshochschule Kassel zur hessischen Geschichte von K.-H. Wegner
Die Vorträge beginnen um 19.30 Uhr im grossen Saal der Vhs, Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21

 

9. März 2017: Das Königreich Westphalen 1807-1813 – Modellstaat oder Fremdherrschaft.

Das Königreich Westphalen sollte als Modellstaat und Vorbild für die von Napoleon geführten Rheinbundstaaten in Deutschland dienen. Erstmals wurden hier Strukturen eines Verfassungsstaates nach Idealen der Französischen Revolution eingeführt. Zahlreiche  bedeutende Persönlichkeiten wurden davon angezogen und engagierten sich für dieses Projekt. Doch zeigte es sich bald, dass die neue Herrschaft zunehmend als ein französisches Besatzungsregime empfunden wurde.

 

16. März 2017: Kulturelles Leben und Erbe des Königreichs Jérômes in Kassel und Hessen

Die großen Erwartungen, die der plötzliche Aufstieg Kassels zur Residenz- und Hauptstadt eines Königreiches nährte (Berufung Ludwig van Beethovens an die Oper, Johannes von Müller als Minister), wurden bald enttäuscht. Den Abtransport der berühmten Gemäldegalerie und der Museumsschätze nach Paris oder das Erliegen der regen Bautätigkeit des vertriebenen Kurfürsten konnte die verschwenderische, prächtige Hofhaltung Jérômes nicht wettmachen.

 

Bitte beachten Sie den abweichenden Veranstaltungsort:

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.30 Uhr, eine Veranstaltung des Evangelischen Forums, Lutherplatz:

Referent:  Karl-Hermann Wegner, Kassel,
“Der katholische Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel: Aufklärung und Ökumene”
In der evangelisch bestimmten Geschichtsschreibung Hessens kommt der „Fuldaer Plan“, der das ‚aufgeklärte Deutschland’ in beachtlichem Maße bewegte, bis heute nicht vor.
Unter dem Wohlwollen des katholischen Landgrafen Friedrichs II. von Hessen Kassel und des Fuldaer Fürstbischofs Heinrich von Bibra erarbeiteten der Kasseler evangelische Theologe Johann Rudolf Anton Piderit und der Fuldaer Benediktinerpater Peter Böhm in den Jahren 1776 – 1781 das „Böhm-Pideritsche Reunionsprojekt“.

 

Exkursionen am 11. und  31. Mai 2017: Abfahrt: 13.00 Uhr vor der Vhs
Anmeldung bei Vhs, Wilhelmshöher Allee 19-21, Tel.: 1003 1681

11. Mai 2017: Grundzüge der Reformation in Hessen und ihre internationale Bedeutung:

Das Einzigartige der Reformation in Hessen soll bei dieser Exkursion an Orten dargestellt und erläutert werden, die mit dieser Entwicklung besonders verbunden sind: Homberg/Efze („Reformationskirche“ St. Marien, „Homberger Synode“); Kloster Spieskappel bei Frielendorf (Station von Martin Luther zum „Marburger Religionsgespräch“); Schwalmstadt („Ziegenhainer Zuchtbeschlüsse“ Einführung Konfirmation); Kloster Haina (Gründung „Hohe Hospitäler“, heute: Landeswohlfahrtsverband, ein Beispiel für die Umnutzung der mittelalterlichen Klöster).

 

31. Mai 2017: Reformation und Gegenreformation in Niederhessen:

Die Exkursion führt in die katholisch geprägten Orte Volkmarsen, Naumburg/Elbe, Fritzlar und Ungedanken/Büraberg, die als kurkölnische und kurmainzische Enklaven erst 1803 an Kurhessen fielen und bis heute Zeugnis für den Grundsatz „Cuius regio eius religio“ (Wessen die Herrschaft dessen [die Bestimmung über] die Religion) sind. Die Gegenreformation führte nach der katholischen Erneuerung im Konzil von Trient (1545-63) mit dem Einsatz der Jesuiten aus den Kollegien (Mainz, Fulda, Paderborn) die seit zwei Generationen evangelische Bevölkerung zur Alten Kirche zurück oder zwang sie zur Auswanderung in die evangelische Nachbarschaft.