Zweigverein Kassel     

 

Veranstaltungskalender von September bis November 2017

Vorträge, Gespräche, Führungen, Tagungen und Exkursionen

Änderungen vorbehalten

Falls ein Vortrag geändert oder verschoben werden muss, bzw. die Räumlichkeiten sich ändern, werden wir das auf dieser Seite bekannt geben und auch die hiesige Presse (HNA) um entsprechende Veröffentlichung bitten.

Bitte beachten Sie:
-  die wechselnden Veranstaltungsorte,   
-  die Informationen in der Tageszeitung und
-  den Beginn unserer eigenen Vortragsveranstaltungen um 19.00 Uhr


 

Sonnabend, 9. September 2017, Exkursion nach Marburg

zum „Tag der hessischen Landesgeschichte“ und zur Ausstellung im Landgrafenschloss
„Bildungsereignis Reformation“ (6.5. bis 31.10.2017). Am „Tag der Landesgeschichte“ spricht Prof. Dr. Wolf-Friedrich Schäufele im Landgrafensaal des Staatsarchivs über
Die Universität Marburg und der reformatorische Bildungsauftrag
Zur eventuellen gemeinsamen Fahrt nach Marburg bitten wir interessierte Teilnehmer um Anmeldung:
Büro von Waitzische Dienstleistungen, Frau Hebeler:
Tel. 0561/707980, Email: Hebeler@vwd-kassel.de

 

Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. September 2017: Staatsarchiv Marburg

„Reformation der Kirche – Reform der Bildung“
Wissenschaftliche Tagung der Universität Marburg und der Historischen Kommission für Hessen

 

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Prof. Dr. Martina Sitt, Universität Kassel: „In Kassel den Werken Heyds begegnen ein Spaziergang mit unerwarteten Hintergründen”.

Vortrag und Buchvorstellung („Die Kasseler Hofbildhauer Heyd eine Annäherung.
Ludwig Daniel Heyd (1743-1801) und Johann Wolfgang Heyd (1749-1798)”.)

 

Freitag, 27. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Hörsaal der Uni Kassel, Campus Wilh. Allee 71-73, Eingang C

Friedrich von Waitz: „Ein Kasseler Theatrum Naturae et Artis im Sinne Gottfried Wilhelm Leibniz?“ Neue Aspekte zur Akademie-Frage in Hessen-Kassel um 1700.
Gemeinsam mit Kurhessischer Gesellschaft f. Kunst u. Wissenschaft

 

Donnerstag bis Freitag, 2. und 3. November 2017, Kunsthochschule Kassel, Menzelstr. 13

Öffentliches Kolloquium mit der Kunsthochschule Kassel, Prof. Dr. Martina Sitt:
Die Kasseler Kunstakademie - Diskurse aus der Gründungsphase vor 240 Jahren”

 

Mittwoch, 29. November 2017, 19.00 Uhr, Kassel, Gemeindesaal St. Elisabeth, Friedrichsplatz 13

Prof. Dr. Holger Ehrhardt: „Unbekannte Märchenbeiträger der Brüder Grimm“.
Neben der Marburger Märchenfrau hat Prof. Ehrhardt inzwischen noch zwei weitere unbekannte Quellen identifizieren und ihren soziokulturellen Hintergrund aufklären können

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Logenhaus, Murhardstr. 6

„Zu Unrecht vergessen! – Werke hessischer Komponisten aus Barock und Romantik“

Konzert mit Raffi Geliboluoglu – Violoncello, Lilia Gilmanova – Klavier und Susanne Schaeffer – Moderation

Sie haben mit ihrem Schaffen in ihrer Zeit das kulturelle Leben in Hessen nachhaltig geprägt und doch sind ihre Namen heute in Vergessenheit geraten. Das mag daran liegen, dass Komponisten wie Johann Adam Birkenstock, Nicolai von Wilm, Georg Goltermann, Richard Franck oder Ernst Pauer eben doch nicht so berühmt waren wie manche ihrer bedeutenden Zeitgenossen.

„Zu Unrecht vergessen!“, das meint der armenische Cellist Raffi Geliboluoglu, der sich die Entdeckung der Werke von heute meist unbekannten Komponisten auf seine Fahnen geschrieben hat. In seinem außergewöhnlichen Konzert mit Werken hessischer Komponisten aus Barock und Romantik steht auch die Sonate eines hessischen Landgrafen auf dem Programm, die des überdurchschnittlich musikalisch begabten Alexander Friedrich von Hessen, der trotz seiner Erblindung bemerkenswerte Kompositionen geschaffen hat.

Raffi Geliboluoglu wird von der usbekischen Pianistin Lilia Gilmanova am Flügel begleitet. Das Konzert wird von der ehemaligen hr2-Musikredakteurin Susanne Schaeffer moderiert.

von links: Lilia Gilmanova, Raffi Geliboluoglu, Susanne Schaeffer         Foto: Michael Kaiser

 

Hinweisen möchten wir gerne auf einen Vortrag, den der Zweigverein Homberg anbietet:


Freitag, 27. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien, Homberg

Festvortrag von Frau Prof. Dr. G. Schneider-Ludorff:
„Philipp der Großmütige, der selbstbewusste Fürst der hessischen Reformation“
und auf die Ausstellung „Mit dem Glauben Staat machen“ vom 23.10.2017 bis 03.11.2017
 


Hinweis vorab auf unser Programm 2018:

Vortragsprogramm begleitend zur Landgraf-Carl-Ausstellung  vom 16. März. bis 1. Juli 2018) im Museum Fridericianum


Vorträge und Exkursionen in der Volkshochschule Kassel zur hessischen Geschichte von K.-H. Wegner
Die Vorträge beginnen um 19.30 Uhr im grossen Saal der Vhs, Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21

5. Oktober 2017: Kurhessen 1813 – 1831 Von der Restauration zum Verfassungsstaat:

Kaum ein anderer Staat Deutschlands erlebte bei und nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress seine Restauration so exemplarisch wie das Kurfürstentum Hessen, dessen Name schon ein Anachronismus war. An seiner Widerherstellung nach dem Zusammenbruch des Königreiches Westphalen hatte die Bevölkerung wesentlichen Anteil. Ihre Hoffnungen wurden aber bald enttäuscht als das Bemühen um eine zeitgemäße Verfassung lange vergeblich blieb und erst im Verfassungskampf der Revolution von 1830/31 Erfolg hatte. Dieser Rückstand gegenüber vergleichbaren deutschen Ländern verdeckte auch beachtliche und zukunftsweisende Leistungen und Entwicklungen des kurhessischen Staates zumal in seiner Hauptstadt Kassel. Diese gingen zunehmend von einem selbstbewusst gewordenen Bürgertum aus.

 

– Achtung, folgender Vortrag entfällt! –

26. Oktober 2017: Zwischen Empire und Biedermeier. Das kulturelle Leben in Kurhessen 1813 – 1848:

Im Gegensatz zur Stagnation auf politischem Gebiet zeigt das kulturelle Leben zur gleichen Zeit auf allen Gebieten eine reiche Vielfalt in Kurhessen. Von hier gehen wesentliche Einflüsse und Wirkungen auf die deutsche Nationalkultur des 19. Jahrhunderts aus. Zu ihr gehören  Persönlichkeiten wie die Brüder Jacob und Wilhelm  Grimm mit dem Kreis der Marburger und Kasseler Romantik, der Komponist Louis Spohr mit seiner „Kasseler Schule“, die Architekten Johann Conrad Bromeis, Julius Eugen Ruhl, Daniel Engelhard, manche Maler der Kasseler Kunstakademie oder Professoren der Universität Marburg oder des Kasseler Polytechnikums. Wenig bekannt sind für diese Zeit  Willingshausen als älteste „Malerkolonie“ in Deutschland mit dem Wirken von Ludwig Emil Grimm und Gerhard von Reutern oder der kleine „Musenhof von Escheberg“ der Familie von der Malsburg.