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Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde
Kassel 1834 e. V.

- Zweigverein Kassel -

Drei grosse Themen werden auch unseren Verein in diesem Jahr weiterhin beschäftigen:

1.

Kassels Bewerbung zur Anerkennung des Bergparks Wilhelmshöhe als Weltkulturerbe der UNESCO: Gemeinsam mit dem „Runden Tisch“, zu dem sich 32 Kasseler Vereine zusammengefunden haben, unterstützen wir diese Bewerbung. Es gilt, den Gedanken des Weltkulturerbes Kassel-Wilhelmshöhe in der Öffentlichkeit zu verbreiten und das Wissen und Bewusstsein zu verstärken. Dazu sind auch unsere Mitglieder aufgerufen.

Es sei daran erinnert, dass es zunächst der Zweigverein Kassel, dann der Gesamtverein des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde Kassel 1834 e. V. waren, die auf ihren Mitgliederversammlungen 1986 als erste mit einer einstimmigen Resolution beim Hessischen Ministerpräsidenten die Antragstellung zur Anerkennung von Wilhelmshöhe als UNESCO-Weltkulturerbe forderten, lange bevor sich – auch mit unserer Unterstützung – der „Verein Bürger für das Welterbe“ formierte (2000).

Was können wir anbieten / wie können wir uns weiterhin einbringen?
Vorschläge und Anregungen aus den Reihen unserer Mitglieder zu diesem Thema nehmen wir dankbar entgegen (bitte an Herrn Wegner: Tel.u. Fax: 0561/2076164).
Bereits im Januar d. J. wies unser 2. Vorsitzender Dr. Friedrich von Waitz mit seinem Vortrag auf die kaum bekannte geologische Bedeutung des Bergparks Wilhelmshöhe hin. Immer wieder wurden in den letzten Jahrhunderten Versuche unternommen, die geologische Beschaffenheit bergbaulich zu nutzen.
Im April folgte der Vortrag von Professor Dr. Winfried Schich “Von Weißenstein zu Wilhelmshöhe”, der die Entwicklung vom Kloster Weißenstein im 12. Jh. bis zur königlichen Sommerresidenz (bis 1918) beschrieb.
Fortgesetzt wird diese Reihe von unserem Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Christian Presche in unserem Winterprogramm: Wie geht es weiter von 1918 bis in die heutige Zeit?

2.

Die 1100-Jahrfeier unserer Stadt im Jahr 2013 fordert auch unseren Verein. Wir arbeiten bereits in verschiedenen Vorbereitungsgremien mit.

Geplante Beiträge unseres Vereins:

  1. Durchführung des „Tages der Hessischen Landesgeschichte“ als mehrtägigem geschichtswissenschaftlichem Symposium, voraussichtlich vom 13.-15. September 2013, eingebettet in den „40. Tag der Landesgeschichte“ des „Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e. V.“, in Verbindung mit den Universitäten Kassel und Marburg sowie verwandten Vereinen und Institutionen. Thema soll die Geschichte Kassels sein.

    Für diesen Vorschlag wurden wir am 4. Oktober 2011 im Rahmen einer Veranstaltung zur Auszeichnung der “Offiziellen Jubiläumsprojekte 2013” von der Stadt Kassel im Rathaus Kassel mit einer Urkunde ausgezeichnet. Unser Vorschlag überzeugte das Gremium und fand Anerkennung unter den ersten 11 ausgewählten Beiträgen.
     
  2. Die Fertigstellung des Historischen Spazierganges durch die Kasseler Innenstadt mit Erläuterungstafeln an geschichtlich bedeutenden Orten und einem Begleitführer mit zusätzlichen Informationen.

3.

Das wichtigste Objekt des Denkmalschutzes der kommenden Jahre fordert unseren Einsatz: Der Renthof in Kassel, ein glücklicherweise erhaltenes Denkmal der Kasseler Renaissancekultur hat als Ausbildungsstätte des grossen Komponisten Heinrich Schütz europäische Bedeutung. Er muss in seiner historischen Gestalt für eine kulturelle Nutzung („Musikhaus“ mit Heinrich-Schütz-Gedenkstätte) erhalten und wieder hergestellt werden!

 

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Copyright: Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde Kassel 1834 e. V. - Zweigverein Kassel - Juni 2011